15.02.2010

Zusammen mit Perseus&Andromeda haben wir als letztes das gallische Dorf heute Mittag verlassen! Es war wie immer eine tolle Atmosphäre und ein gemütliches Ambiente. Schön das trotz der etwas widerlichen Wetterbedingungen einige Hardcore ÖCT´ler dem Aufruf nach Gallien gefolgt sind. Ich glaube es hat niemand bereut. Ein großes Dankeschön an unsere Gastgeber Moni und Bruno, die alles getan haben um die "wilde" ÖCT Meute zufrieden zu stellen. Die Beiden haben mit "Gallien" ein wunderschönes Dorf für jung und alt quasi in den Wald gebaut! Das die Beiden auch an uns Camper gedacht haben freut uns natürlich besonders. Wir konnten noch mit einigen Tipp´s für die Zukunft weiter helfen. So wird noch an einer getrennten Ver/Entsorgung gearbeitet. Danke an die Teilnehmer welche wieder das Ihre für eine gelungen Ausfahrt beigetragen haben. Und natürlich ein großes Dankeschön an unseren Kavalier, den Christian (Patrol). Er hat alle unsere Damen mit zarten Schoklade Köstlichkeiten von Lindt zum Valentinstag verwöhnt.

Dieser Blog ist dem Österreichischen Campertreff (ÖCT) gewidmet!

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14.02.2010

Heute begann der dritte Tag in Gallien. Es schaut so aus als könnte sich die Sonne heute erstmal durchsetzen. Den Vormittag wurde fachgesimpelt, mit dem Wirten ein paar Runden geschnapst (Kartenspiel nicht getrunken! *gg*)

Was gibt esnoch zu erzählen? Nun nicht wirklich viel, wir haben zu Mittag Reibgerstlsuppe und Winerschnitzel geschmatzt! War beides ein Gedicht! Mit dabei waren heute ganz neue Mitglieder, Helga und Franz 8helga206cc). Perseus&Andromeda und wir bleiben noch bismorgen! Hier noch einige ganz akztuelle Bilder.

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13.02.2010

Nach einer wundervollen Nacht wurden wir schon um 8.00 Uhr munter und beobachteten durch das Alkovenfenster die schöne Winterlandschaft in der wir uns befanden. In Gedanken malten wir uns aus wie schön es hier auch im Sommer sein muss.

Sodale, hier endet für diesen Moment mein Live Blog aus Gallien. Wir erwarten in den nächsten Stunden Verstärkung. Perseus, Andromeda, Patrol´s und Anna&Franz werden heute zu uns stossen! Dieser Bericht wird fortgesetzt, versprochen! Bis später!

Wie angekündigt geht es an dieser Stelle live weiter. Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Nach dem Frühstück spazierten wir mit Ida&Wolfgang durch den tief verschneiten Winterwald. Sowohl uns als auch den Hunden gefiel es im Schnee zu stampfen.

Ein kleiner Bach über den ein Holzstamm lag beendete für die anderen den Spaziergang.Ich wanderte dann weiter durch den Wald bis ich das idyllische tief verschneite Örtchen Doberndorf.

Hier gibt es keine Salzstreuung, verträumt und im Schnee versunken liegt dieser kleine Ort verschlafen am Waldrand. Ich sah während meines Rundganges keine Menschenseele. Im Ortskern bildet die gelb Kirche den Mittelpunkt. Gleich im Anschluss befindet sich das Feuerwehr u. Gemeindehaus. Wirten habe ich leider keinen gefunden. Schade denn ein warmer Kakao hätte mir gut getan.

Mein eigentliches Ziel, das Dammhirschgehege habe ich leider nicht gefunden (wie ich später von Bruno erfahren habe spazierte ich nur knapp dran vorbei!), naja vielleicht gehe ich morgen noch einmal. Statt Dammwild habe ich aber als Entschädigung zutrauliche Kühe erblickt. Mit Rauhen Zungen begrüßte mich das Fleckvieh.

Dann erreichte mich ein Anruf von Eva, sowohl Sonja und Franz als auch Anna&Franz war inzwischen angekommen, also macht ich mich auf den Rückweg. Die Freude war besonders bei Anna&Franz groß die wir alle ja schon lange nicht mehr gesehne haben. Ein gemeinsames Mittagessen stand dann am Programm. Sowohl die Fritattensuppe als auch das Blunzngröstl mit Kren, Sauerkraut und Bratkartoffel waren ein kulinarischer Leckerbissen.

 

Nach dem Essen ging es ans Holz hacken. Brennholz für das Indianertippi musste gemacht werden. Den Eingang zum Zelt mussten wir dann erst freischaufeln. Aber schon nach kurzer Zeit war es dank des Feuers bacherlwarm im Tippi. Echt geiles Feeling kam auf.

Gegen 15.00 Uhr kamen dann als letzte Teilnehmer Martina&Christian (Patrol) an. Zum Abschluss des ereignisreichen Tages gab es noch eine lustige Saunarunde. Bruno&Moni sind heute auf einem Faschingsgschnas und wir sind ganz alleine in Gallien. Wir sitzen in der gemütlichen Stube und sind gut versorgt.

Sodale, so lassen wir den heutigen Abend mitten im Winterwald gemütlich ausklingen! Morgen geht´s dann weiter. Gute Nacht!

 

 

12.02.2010

Als wir vor einigen Wochen diese Fahrt nach Gallien verabredet hatten, hoffen wir schon auf besseres Wetter zu diesem Zeitpunkt. Leider war das nicht so, der Winter hatte uns auch im Februar noch voll im Griff. Trotzdem beschlossen wir mit einigen anderen Hardcore Camperfreunden diese Fahrt nicht zu verschieben. Am Heimathafen unseres Stellplatzes angekommen fuhren wir gleich los. Nur einie wenige Schneeverwehungen im Bereich Sollenau und Günselsdorf. Sonst war die Anreise problemlos, die Straßen waren alle salznass. Wenn da nicht das eine negative Erlebnis gewesen wäre. Auf der Autobahn bei Stockerau war mein Scheibenfrostschutz alle, was bei diesen Wetterbedingungen nicht lustig war. 8km musste ich mit verschmierten Scheiben ohne mehr viel nach vorne zu sehen weiter fahren bis endlich eine Tankstelle kam.

Die Freude es geschafft zu haben wich wenige Minuten später Ärger und einem dicken Hals. Verlangen diese Abzocker doch für 3 Liter Scheibenfrostschutz 13,99 EUR!!!! Diese Preisstrategie stufe ich schon glatt als Verbrechen ein. Nun gut, mir blieb nichts anderes übrig habe aber dazu gelernt. Zu Hause am Heimathafen steht unser PKW, dessen Kennzeichen wir am WoMo haben und im Kofferraum steht ein 5 Liter Kanister Frostschutz!

Je weiter wir ins Waldviertel kamen, umso mehr wurde der Schnee, aber die Hauptstraßen waren weiterhin alle gut geräumt und salznass! Die von Camperfreunden aus Google Earth gesuchten GPS Daten stimmten um 5km nicht. Das stellte aber kein Problem dar, da ab Horn Gallien gut ausgeschildert war. Die restlichen 400m waren dann Schneefahrbahn hinein in den Wald. 2x bin ich kurz hängen geblieben konnte mich aber wieder frei "schaukeln". Eine märchenhafte Winterlandschaft war der Lohn, tief verschneit lag Gallien vor uns und hielt Winterschlaf. Nur aus dem Rauchfang einer Hütte qualmte es, davor stellten wir unsere schmutzigen WoMo´s ab. Dann kam auch schon  unser Gastgeber Bruno und begrüßte uns auf das herzlichste! Noch schnell das Stromkabel mit unseren Fahrzeugen verbunden und dann rein in die warme Stube.

Man merkte es sofort am Geruch, hier wird Schnaps gebrannt. Und das wie in Großvaters Zeiten, mit Maische, Wein und Kanidiszucker, beheizt mit Holz. Bruno kredenzte uns ein Begrüßungsstamperl welches uns fast aus den Socken hob.

Wir lernten dann noch seine Frau, die Moni samt Ihren Eltern und einige Freunde des Hauses kennen. Eine echt "gmiadliche" Partie kann ich nur sagen. Wir hatten eine Menge Gaudi, plauderten über dies und das. Selbst gemachter Marmorkuchen und Kaffee zur Jause. Auch einen Beamer mit riesiger Leinwand gab es hier drin, Olympia war gerettet.

 

Zum Abendessen gab es dann Chilli con carne und Kaiserschmarrn. Gegen 19.00 Uhr kam dann eine angemeldete Saunagruppe, ebenfalls Freunde des Hauses. Wir wurden ebenfalls eingeladen an der aus 3 Etappen bestehenden Runde mit zu machen, Sissy tat es. Die Sauna hatte Bruno vor gar nicht langer Zeit aus Finnland importiert und neben der Hütte am Ufer eines Schwimmbiotops aufgebaut.

Normalerweise wird im Winter das Eis aufgehackt und so mancher Saunageher stieg zum Abschluss ins eisig kalte Wasser. Ich stand mit der Kamera bereit, leider war an diesem Abend kein mutiger dabei. Kurz nach 22.00 Uhr gingen wir dann schlafen.